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EPNE/LEAG-Solarpark Zschornewitz: Bebauungsplan verabschiedet

2. 12. 2020

Stadtrat Gräfenhainichen schafft planungsrechtliche Grundlage

Der Stadtrat von Gräfenhainichen hat gestern den Bebauungsplan für den Solarpark „Altes Kraftwerk“ im Ortsteil Zschornewitz verabschiedet. Damit ist die planungsrechtliche Grundlage zur Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage auf dem früheren Kraftwerksstandort geschaffen. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt und ein großer Erfolg für die LEAG und die EPNE nach dem kürzlich erfolgten Zuschlag für den Solarpark im Rahmen einer Innovationsausschreibung.

„Mit der nun erfolgten Verabschiedung des Bebauungsplans und dem Zuschlag in der EEG-Ausschreibung sind wir im Plan für den Bau unserer ersten multi-Megawatt Solaranlage im Jahr 2021. Die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen sind bereits weitgehend umgesetzt“, so EPNE-Geschäftsführer Dominique Guillou.

Hubertus Altmann, LEAG-Vorstand Kraftwerke, sieht das Energieunternehmen auf einem guten Weg hin zu mehr erneuerbarer Energieerzeugung: „Dies ist bereits das dritte EE-Projekt, das die LEAG zusammen mit EPNE umsetzen wird und das vierte Projekt der LEAG im Rahmen der Neuausrichtung unseres Unternehmens. Wir sammeln damit weiter wertvolle Erfahrungen im Bereich der Erneuerbaren und nutzen unsere vorhandenen Kompetenzen als großer Energieerzeuger und -vermarkter in Deutschland. Die Vermarktung der Stromerzeugung erfolgt im Rahmen unserer virtuellen Kraftwerke, der LEAG energy cubes.“

Der Standort des geplanten Solarparks in Zschornewitz weist eine besondere Historie auf. Hier stand eines der ältesten Kraftwerke Deutschlands, welches im Jahr 1915 in Betrieb ging. Nach der Stilllegung des Kraftwerks im Jahr 1992 soll nun am Standort in Zschornewitz erneut Strom produziert werden – diesmal CO2-frei.

Nach der Freigabe des Bebauungsplans sind nun für das kommende Jahr die Realisierung und Inbetriebnahme geplant. Der PV-Park wird eine installierte Leistung von 4,5 MW haben. Mit einer Produktion von etwa 4,6 Millionen kWh im Jahr kann er somit rein rechnerisch rund 1.150 Vierpersonen-Haushalte mit grünem Strom versorgen.