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Partnerschaft für schnelleren Umbau der Lausitzer Energielandschaft: enviaM-Gruppe, EPNE und LEAG entwickeln gemeinsam Erneuerbare-Energien-Projekte

15. 11. 2022

 

  • Neue Solar- und Windparks in der Lausitz
  • Beteiligung der LEAG an enviaM-Tochter EEL Erneuerbare Energien Lausitz
  • envia THERM und EP New Energies (EPNE) als Projektentwickler für die Vorhaben

Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), mit Sitz in Chemnitz, die Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG), mit Sitz in Cottbus, sowie die EP New Energies GmbH (EPNE) treiben den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Ostdeutschland voran. Die Unternehmen beabsichtigen in der Lausitz neue Solar- und Windparks zusammen zu entwickeln und unterzeichneten dafür am 15. November 2022 in Cottbus einen Kooperationsvertrag. Erste geplante Projekte betreffen einen Solarpark und einen Windpark im Jänschwalder Bergbaurevier.

„Die enviaM-Gruppe ist seit vielen Jahren in der Lausitz präsent. Wir freuen uns darauf, zusammen mit LEAG als starken regionalen Partner einen weiteren Beitrag zur Transformation der Energieerzeugung in der Lausitz zu leisten“, betont Patrick Kather, Mitglied des Vorstandes bei enviaM.

Durch die Kooperation sollen mittelfristig Anlagen mit einer Nennleistung im dreistelligen Megawatt-Bereich entstehen. Bei den vorgesehenen Standorten handelt es sich überwiegend um Bergbaufolgeflächen, im weiteren Verlauf sollen aber auch zusätzliche Flächenpotentiale erschlossen werden.

Thorsten Kramer, Vorstandsvorsitzender der LEAG: „Ein wegweisendes Vorhaben wie die GigawattFactory benötigt starke Partner zur Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen. Deshalb sehen wir die Zusammenarbeit mit der enviaM-Gruppe als weiteren wichtigen Baustein zur Entwicklung der Lausitz zum größten Zentrum grüner Energie in Deutschland. Darüber hinaus möchten wir auch außerhalb der Bergbaufolgeflächen aktiv werden, um so viel wie möglich grüne Energie zu erzeugen.“

Die geplante Entwicklung der Projekte soll durch ein gemeinsames Unternehmen erfolgen.
LEAG wird dazu 50% der Geschäftsanteile an der enviaM-Tochter EEL Erneuerbare Energien Lausitz GmbH & Co. KG, mit Sitz in Cottbus, erwerben. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt.

Das Joint Venture wird im Rahmen der Kooperation die Unternehmen envia THERM und EP New Energies mit der Projektentwicklung und der Projektplanung beauftragen. Nach Umsetzung der Vorhaben ist später ein gemeinsamer Betrieb der Solar- und Windparks vorgesehen.

 

Foto: LEAG

v.l.n.r. Fabian von Oesen, Leiter Erneuerbare Energien LEAG / Thomas Kühnert, Managing Director envia Therm /  Dominique Guillou, Geschäftsführer EP New Energies / Thorsten Kramer, Vorstandsvorsitzender LEAG / Patrick Kather, Vorstandsmitglied enviaM

 

Pressekontakt

EP New Energies

Margarita Schulz

Communications Manager

T          030 767584572

E          margarita.schulz@epne.de

I           www.epne.de

 

enviaM-Gruppe / envia THERM / EEL Erneuerbare Energien Lausitz

Cornelia Sommerfeld

Pressesprecherin

T          0345 216 2075

E          cornelia.sommerfeld@enviaM.de

I           www.enviaM-gruppe.de

 

LEAG

Kathi Gerstner

Pressesprecherin

T          0355 2887 3010

E          kathi.gerstner@leag.de

I           www.leag.de

 

 

Über die Kooperationspartner:

 

enviaM-Gruppe

Die enviaM-Gruppe ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Der Unternehmensverbund versorgt mehr als 1,3 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen. Zur Unternehmens-gruppe mit rund 3.400 Beschäftigten gehören die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, sowie weitere Gesellschaften, an denen enviaM mehrheitlich beteiligt ist. Gemeinsam entwickeln sie das Internet der Energie in Ostdeutschland. Anteilseigner der enviaM sind mehrheitlich die E.ON SE sowie rund 650 ostdeutsche Kommunen. Die Anteilseigner sind sowohl unmittelbar als auch mittelbar über Beteiligungsgesellschaften an enviaM beteiligt.

 

envia THERM

Die envia THERM GmbH, Bitterfeld-Wolfen, ist eine 100-prozentige Tochter der envia Mitteldeutsche Energie AG.
Das Unternehmen entwickelt und betreibt regenerative Erzeugungsanlagen (Bioenergie, Photovoltaik, Wasser- und Windkraft). Darüber hinaus versorgt es als Contracting-Anbieter Kunden in Ostdeutschland mit Fernwärme, Kälte und Prozessdampf aus Gas- und Dampfturbinenanlagen, Heizwerken, dezentralen Blockheizkraftwerken und Heiz-zentralen.

 

EEL Erneuerbare Energien Lausitz

Die EEL Erneuerbare Energien Lausitz GmbH & Co. KG, Lützen, ist eine 100-prozentige Tochter der envia Mittel-deutsche Energie AG. Das Unternehmen entwickelt und betreibt Erzeugungsanlagen im Bereich Photovoltaik und Windkraft in der Region Lausitz.

 

LEAG

Die LEAG-Gruppe mit den beiden zentralen operativen Einheiten Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG gehört zu den Top-5-Stromproduzenten in Deutschland. Mit rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist sie einer der größten privaten Arbeitgeber und Ausbilder in Ostdeutschland. Für die Transformation des deutschen Energiesystems und den Strukturwandel vor Ort erweitert die LEAG ihr Erzeugungsportfolio systematisch mit Erneuerbaren Energien auf Bergbaufolgeland und zukunftsweisenden Technologielösungen. Bis 2030 soll eine GigawattFactory mit 7 GW Wind- und PV-Leistung entstehen, die in Kombination mit Speichern, grünem Wasserstoff und zukunftsfähigen Kraftwerken eine langfristig sichere und nachhaltige Energieversorgung ermöglicht.

 

EPNE

Die EP New Energies ist das 2019 gegründete Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien der EPH-Gruppe und bündelt Know-how für die Entwicklung und den Bau von Erneuerbaren Energieanlagen. EPNE entwickelt als strategischer Partner Wind- und Solarprojekte für ihre verbundenen Unternehmen und trägt damit zur Transformation ganzer Regionen zu Erneuerbaren Energielandschaften bei. Das EE-Entwicklungsportfolio erstreckt sich über die Technologien Wind-Onshore, Freiflächen-PV, Floating-PV sowie Hybridprojekte. Dabei werden auch innovative Ansätze, wie z.B. die Umnutzung bestehender Netzinfrastruktur, Eigenversorgungsmodelle sowie die Direktanbindung von Industrieunternehmen an Erneuerbare Erzeugungsanlagen verfolgt.